Iguaçu Falls
oder wo kommt nur das ganze Wasser her und wo ist der Hase im Mond?
14.10.2005
34 °C
Bus am 12.10.05 nach Puerto Iguaçu, 12h Fahrt mit 3h Verspaetung. Lerne bei der Gelegenheit eine nette Argentinierin namens Natalia kennen, mit der die Busreise wie im Fluge vergeht (lass die Flasche Wein gleich ma da, Herr Ober *g*). Fast schon ein bisschen zu schnell gegangen...
Ankunft um 12 Uhr Mittags (statt 7 Uhr morgens), endlich wieder richtig warme Temperaturen. Bei ueber 30 Grad und Sonne und Swimmingpool im Hostel laesst es sich aushalten!
Mit Natalia am selben Tag ab nach Brasilien. Die Iguaçu-Faelle sind absolut atemberaubend. Frage mich, wo die das ganze Wasser herhaben, das da runterstuerzt. Hunderte von riesigen Wasserfaellen, soweit das Auge reicht. Selbst mit einem Panoramabild von einem Punkt aus laesst sich das nicht im Gesamten einfangen. Das tosende Wasser bei einem Hochstand der Fluesse (...ach da kommt´s her?!) bildet riesige Gischtwolken, die den hinteren Teil der Faelle in weissem Nebel verschwinden lassen. Trotzdem lassen wir es uns nicht nehmen, auch bei diesen Verhaeltnissen auf einen Steg mitten in die Faelle zu gehen und werden bis auf die Haut nass. Meine Kamera besteht hier ihre schwerste Belastungsprobe mit Bravour!
Da wir hier noch den Sonnenuntergang und die Dusche in den Faellen geniessen, verpassen wir den letzten Bus. Stehen mitten im Nationalpark im Dunkeln, fernab jeder Zivilisation, 30 km vom Eingang des Parkes entfernt. Dafuer sehen wir auf dem Fussmarsch Gluehwuermchen, diskutieren darueber, ob man im Mond einen Hasen erkennen kann und fangen an, leicht zu trocknen. An einem Restaurant treffen wir auf einen Busfahrer, der uns bis zur brasilianischen Grenze mitnimmt, wo wir einen Bus zurueck nach Puerto Iguaçu nehmen koennen. Nochmal Glueck gehabt...
Freue mich schon auf die Argentinische Seite, auf der man naeher an die Faelle rankommt!






